Ein scharfes Messer genügt

Entferne beschädigte äußere Blätter und den harten Strunk. Den Kohl in schmale Streifen schneiden; ein Küchenhobel ist möglich, sollte aber nur mit Fingerschutz benutzt werden. Gleichmäßige Streifen nehmen das Dressing ähnlicher auf als eine Mischung aus dicken Stücken und fast durchsichtigem Kohl. Kneten bedeutet sanft zusammendrücken, nicht zu Brei zerreiben. Nach der Ruhezeit etwas ausgetretene Flüssigkeit abgießen. Essig macht den Salat nicht ungekühlt haltbar, selbst wenn er deutlich säuerlich schmeckt.

Den Kohl möglichst quer zu seinen festen Blattrippen fein schneiden. Breite, dicke Stücke nehmen das Dressing ungleichmäßig an. Beim Kneten muss der Kohl etwas nachgeben, soll aber nicht völlig zerdrückt werden. Nach dem Ziehen zuerst die Flüssigkeit am Schüsselboden prüfen, bevor weiteres Dressing zugegeben wird; oft reicht gründliches Durchmischen. Mit sauberem Besteck portionieren und den übrigen Vorrat gekühlt halten.

Das Rezept

6 Portionen

Zutaten

  • 600 g Weißkohl
  • 1 Möhre, etwa 100 g
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL Zucker
  • ½ TL Kümmel
  • ½ TL Pfeffer

Zubereitung

  1. Kohl vom Strunk befreien und sehr fein schneiden. Mit Salz zwei Minuten leicht kneten und 15 Minuten stehen lassen. Überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen. Möhre schälen und grob raspeln.
  2. Essig mit Zucker, Öl, Kümmel und Pfeffer verrühren. Mit Kohl und Möhre mischen und abgedeckt mindestens eine Stunde kühlen.
  3. Vor dem Servieren gründlich umrühren und die Textur prüfen. Für Sandwiches eine Portion mit einer Gabel leicht abtropfen lassen; als Beilage kann mehr Dressing mit auf den Teller. Wer Kümmel nicht mag, lässt ihn weg, statt durch zusätzliches Salz einen Ersatzgeschmack erzwingen zu wollen.

Aufbewahren

Reste innerhalb von zwei Stunden in flachen Behältern in den Kühlschrank geben, bei über 32 °C bereits innerhalb einer Stunde. Bei höchstens 5 °C lagern und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Sauce oder Dressing möglichst getrennt aufheben; nur die benötigte Portion erneut erhitzen.

Grillgeräte nur am dafür vorgesehenen Ort und nach Herstelleranleitung benutzen. Zeitangaben ersetzen keine Prüfung des Garzustands.